Geo-Scoring

Anwendungen des Geo-Scoring

Beim georeferenzierendem Scoring werden auf Basis von adressbezogenen und regionalen Informationen, sogenannten Geodaten, Analysen z.B. über potentielle und bestehende Kunden durchgeführt. Solche Verfahren werden häufig im Marketing angewendet, um Einschätzungen bspw. zu Produktaffinität, Kaufhäufigkeit oder Kundenwert von bestimmten Zielgruppen zu erhalten.

Mithilfe solcher Analysen wird eine Bewertungs- und Entscheidungsgrundlage geschaffen, mit der z.B. im Direktmarketing möglichst nur die Kunden für ein bestimmtes Produkt angesprochen werden, die sich auch dafür interessieren. Das sorgt für eine höhere Effizienz in der Werbung des Unternehmens und Kunden erhalten folglich weniger Werbung, die sie nicht interessiert.

Geodaten zur Bonitätsanalyse

Teilweise werden Geodaten auch im Bereich Bonitätsanalyse zur Bewertung der Kreditwürdigkeit von Kunden verwendet. Dies geschieht häufig, wenn keine ausreichenden kreditrelevanten Informationen wie z.B. Informationen zu vertragsgemäßem Verhalten, zur angefragten Person vorhanden sind.

Je nach Datengrundlage des Unternehmens oder der angefragten Auskunftei werden Bonitätseinschätzungen dann unter Umständen auch mittels verschiedenster Informationen zum Wohnumfeld berechnet. Dabei werden ggf. Lage, Art und Zustand der umliegenden Häuser, Typ und Anzahl der gefahrenen Autos, oder weitere Geomarketing-Daten ausgewertet.


Die SCHUFA verwendet für Ihre Scoring-Verfahren ausschließlich eigene kreditrelevante Informationen und keine externen Daten, wie z.B. Geomarketing-Daten.

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